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Bewaffnetes Amerika

Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Porträt – Fotografien von Kyle Cassidy. Ein beeindruckender Band, der einen tiefen Einblick in die amerikanische Mentalität gibt.

Warum besitzen 70 Millionen Amerikaner eine Waffe? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, reiste der Fotograf Kyle Cassidy zwei Jahre lang mit dem Auto kreuz und quer über den amerikanischen Kontinent und legte dabei über 15.000 Meilen zurück.

Er traf auf seiner Reise die unterschiedlichsten Menschen, die ihn zu sich nach Hause einluden. Sie ließen sich von ihm mit ihren Waffen fotografieren und erzählten, warum sie Schusswaffen im Haus haben.

Ihre Antworten – so verschieden sie sein mögen – geben einen tiefen Einblick in die Waffenkultur des Landes und in die Mentalität seiner Bewohner.


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Das Buch

Waffenbesitz ist in der amerikanischen Gesellschaft weit verbreitet und das Recht darauf ist in der Verfassung festgeschrieben. Der Mythos von der Eroberung des Landes mit dem Gewehr in der Hand, die Waffe als Symbol für die Freiheit des Individuums und das Recht auf Selbstverteidigung gehören zum Selbstverständnis vieler US-Amerikaner.

Unter Bill Clinton wurden 1994 halbautomatische Schnellfeuerwaffen für Privatpersonen verboten. Da das Gesetz zehn Jahre später auslief, spielte die Problematik im Präsidentschaftswahlkampf 2004 eine wichtige Rolle. Unter der Bush-Regierung wurde das Verbot wieder aufgehoben. Spätestens seit Michael Moores polemischem Dokumentarfilm Bowling for Columbine im Jahr 2002 war das Thema wieder in aller Munde. Aber auch Massaker und Amokläufe sowie die hohe Zahl an Gewaltverbrechen in den USA führen dazu, dass das Thema immer wieder hitzig diskutiert wird. Waffenlobby und Waffengegner stehen sich dabei erbittert gegenüber.

Der bekannte Fotograf Kyle Cassidy stellte sich die Frage, warum so viele Amerikaner Schusswaffen besitzen. Ihm wurde klar, dass er, um eine Antwort zu bekommen, die Menschen in ihrer Umgebung fotografieren musste. Für seine Recherche bereiste er mit dem Auto zwei Jahre den nordamerikanischen Kontinent, legte dabei 15.000 Meilen zurück und traf auf die unterschiedlichsten Waffenbesitzer, die ihn in ihre Häuser einluden und ihm auf die Frage nach dem Warum die unterschiedlichsten Antworten gaben.

Entstanden ist dabei ein beeindruckender Bildband mit imposanten und aussagekräftigen Bildern. Längst nicht jeder Waffenbesitzer entspricht dem Stereotyp des rechtskonservativen Waffennarren, doch bei manch einem Bild überkommt den Betrachter dennoch ein ungutes Gefühl. Aus europäischer Perspektive erstaunt die Unbefangenheit, mit der ein Großteil der Porträtierten mit der Schusswaffe posiert. Kyle Cassidys überwältigendes Werk gibt einen tiefen Einblick in die amerikanische Seele.

Die Presse


»Der Fotograf Kyle Cassidy hat für seinen Band ›Bewaffnetes Amerika - Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Porträt‹ ins Herz der bewehrten Bürger gezielt. Und hat hundert Mal besser getroffen, als es die meisten gut gemeinten, anklagenden Essays über das waffenvernarrte Amerika vermögen. Aus den Bildern spricht libidinöse, verspielte Normalität der Waffenkultur, nicht die groteske Gewaltanbetung in den Action-Filmen und Kriegsepen. Man sieht nette, friedfertige Menschen, denen man trauen würde, servierten sie uns Kaffee, sähen wir sie in einem Hörsaal, träfen wir sie in einer Rentnergruppe an einem Pool in Florida. Cassidy muss das Vertrauen dieser Menschen gewonnen haben, indem er ihnen zweierlei versprach: Er wolle ehrliche amerikanische Kalenderblätter mit Pistolen und Gewehren, Trophäenbilder wie mit erlegtem Wild, muss Kyle Cassidy sinngemäß gesagt haben. Keine Dämonisierung, kein ›Bowling for Columbine‹, keine Herablassung. Er war sich sicher, dass die Fotos für sich sprechen würden. Er irrte nicht.« Die Welt

»Die Menschen auf den Fotos machen einen zufriedenen Eindruck in ihren aufgeräumten Wohnungen. Lachende Kinder sind zu sehen oder Haustiere. Eine schöne heile Welt, wären da nicht alle Formen von Schusswaffen: Revolver, Pumpguns, Uzis, Jagdgewehre, Schrotflinten und andere todbringende ›Peacemaker‹. Befremdlich, zumindest aus europäischer Sicht. Und ein ebenso erschreckendes wie faszinierendes Porträt des ganz normalen Amerika« Hamburger Morgenpost

»70 Millionen Amerikaner besitzen eine Schusswaffe. Aber eben nicht, weil sie schießwütig sind, sondern weil Waffen fester Bestandteil der Kultur Amerikas sind. Deswegen sind die Bilder, die Kyle Cassidy von amerikanischen Normalbürgern und ihren Waffen gemacht hat, so brillant.« Süddeutsche Zeitung

»Warum besitzen so viele Amerikaner eine Schusswaffe? Um dieses Phänomen zu ergründen, reiste der Fotograf Kyle Cassidy zwei Jahre lang durch die USA. Entstanden ist ein einzigartiger Bildband. Cassidys Arbeit ist keine Begegnung mit gewaltverherrlichenden Freaks, sondern mit Durchschnittsbürgern der amerikanischen Gesellschaft.« Focus

»Privater Waffenbesitz wird weltweit kontrovers diskutiert. Wie bizarr es ist, wenn jeder das Recht auf eine Waffe hat, zeigt uns Kyle Cassidy. Der US-Fotograf porträtierte dafür seine Landsleute. Durchschnittstypen, für die ein Maschinengewehr genauso normal ist wie der Haushund. Cassidy legt ein genial-schräges Foto-Statement zum Waffenbesitz vor.« PHOTOGRAPHIE

»Weder die Haustiere noch die Blicke auf mehr oder weniger geschmackssicher zusammengestellte Wohnungseinrichtungen macht Kyle Cassidys Bildband ›Bewaffnetes Amerika‹ so elektrisierend wie verstörend. Nein, es ist die unglaubliche Vielfalt und Menge von Schusswaffen aller Art, die US-amerikanische Durchschnittsbürger voller Stolz dem Fotografen präsentieren.« Nürnberger Zeitung

»Ganz selbstverständlich posieren diese US-Familien mit Kindern, Haustieren und Gewehren. Kyle Cassidy hat die Waffennarren in seinem Buch porträtiert.« art

»Der Fotograf Kyle Cassidy ist für seinen skurrilen Bildband in fast 100 Haushalte vorgedrungen.« Märkische Allgemeine

Das Zitat

Der Fotograf Kyle Cassidy machte sich auf einen Weg, der ihn über 15.000 Meilen durch ganz Amerika führte. Sein Ziel war es, den etwa 70 Millionen US-Amerikanern, die im Besitz einer Schusswaffe sind, ein Gesicht zu geben. Cassidy besuchte diese Menschen in ihrem Zuhause und stellte ihnen eine einzige Frage: »Warum besitzen Sie eine Waffe?«

DREW: Eine Schusswaffe zu besitzen gibt mir eine Art Gleichgewicht. Wenn ich wütend auf die Welt bin, hilft es mir, einfach ein paar Mal in die Luft zu feuern. Gleichzeitig erleichtert mich der Gedanke, dass sie mich beschützt, wenn etwas auf der Welt mich oder die, die ich liebe, bedroht.

WYLIE: Ich bin ein patriotischer Amerikaner und ich glaube daran, dass es die Pflicht eines jeden Amerikaners ist, ein menschengroßes Ziel auf 200 Meter Entfernung treffen zu können.

MIKE: Ich bin ein liberaler Demokrat und viele meiner Freunde wundern sich, wenn sie herausfinden, dass ich Waffenbesitzer bin. Sie haben die Vorstellung, dass alle Waffenbesitzer Rednecks sind, die im Wald Hirsche jagen. Mein Hauptgrund, eine Waffe zu besitzen, ist Selbstverteidigung. Außerdem ist es als Bürger nicht nur meine Pflicht, mich und mein Haus zu beschützen, sondern auch, falls nötig, meine Nachbarschaft zu verteidigen.

CATIE: Ich traf Dan, und er interessierte sich für Waffen. Er nahm mich mit zum Sportschießen und es hat mir totalen Spaß gemacht. Außerdem stellte sich heraus, dass ich ziemlich gut darin bin. Es ist schön, wenn irgendjemand rüberkommt und fragt: »Wow, wem gehört diese Zielscheibe?«

RAPHAEL: Ich habe Jura studiert und bin ein großer Unterstützer staatlicher Strafverfolgung. Es hat mich immer schockiert, wie reaktiv unsere Strafverfolgung funktioniert. Zu oft ist ein Verbrechen schon ausgeübt worden, wenn das Gesetz ins Spiel kommt. Darin sehe ich eine eindeutige Botschaft: Wir als Bürger müssen uns, unsere Familien und unser Eigentum schützen. Ich habe mich dafür entschieden, von dem Recht auf Waffenbesitz Gebrauch zu machen.

STAN: Es ist ein Recht und ein Privileg. Jeder sollte es ausüben. Ich denke, dass alle eine Waffe haben sollten. Es hätte einen ausgleichenden Effekt

Der Autor

Kyle Cassidys Dokumentationsarbeiten über die amerikanische Kultur begannen in den späten 80er Jahren. In den letzten zwanzig Jahren fotografierte er Grufties, Punks, Politiker, Heavy-Metal-Fans, Dominas und Akademiker.

In den letzten Jahren weitete er seine Projekte bis nach Rumänien aus, wo er das Leben obdachloser Waisenkinder dokumentierte. Aus Ägypten berichtete er über zeitgenössische archäologische Ausgrabungen.

Seine Publikationen schließen einige Bücher über Informationstechnologien ein sowie seine regelmäßige Mitarbeit als freier Mitarbeiter des Videomaker Magazine. Cassidys Blog Photo-A-Week (
www.kylecassidy.com) ist einer der ersten und heute ältesten Bilder-Blogs im Internet. Seine Arbeiten erschienen in der New York Times, Barron’s Financial, Photographers Forum und zahlreichen weiteren Publikationen. Kyle Cassidy lebt in Philadelphia.

Die Zielgruppe

Die Daten

Das sind Uzi, Judi und Donno aus Pennsylvania. Die Eltern von Uzi zeigen eine Remington und ein AK-47.

Die Presse


»70 Millionen Amerikaner besitzen eine Schusswaffe. Aber eben nicht, weil sie schießwütig sind, sondern weil Waffen fester Bestandteil der Kultur Amerikas sind. Deswegen sind die Bilder, die Kyle Cassidy von amerikanischen Normalbürgern und ihren Waffen gemacht hat, so brillant.« Süddeutsche Zeitung

»Cassidys Fotos haben nichts Martialisches, ganz im Gegenteil, sie alle dokumentieren die amerikanische Normalität, was auch die Posen der Fotografierten zeigen, die nie übertrieben stolz sind. Und genau das ist das Verstörende dieses Bandes. Waffen sind hier nichts Außergewöhnliches, sie sind Objekte des Alltags, fest verankert in der Kultur der Vereinigten Staaten.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der Fotograf Kyle Cassidy hat für seinen Band ›Bewaffnetes Amerika - Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Porträt‹ ins Herz der bewehrten Bürger gezielt. Und hat hundert Mal besser getroffen, als es die meisten gut gemeinten, anklagenden Essays über das waffenvernarrte Amerika vermögen.« Die Welt

»Cassidy hat sich in seinen Fotos besonders für die unterschiedlichen Wohnräume interessiert, welche die Menschen besonders charakterisieren und die Eindrücke, die der Betrachter von ihnen bekommt, verstärken. So zeigt er die Waffennarren, rauchend auf der Ledercouch, Gewehre hortend im karg eingerichteten Zimmer oder vor der DVD-Sammlung ebenso wie Gitarre spielend im Kinderzimmer, lachend am Webstuhl oder nett beisammen sitzend im Esszimmer. Im Gesamteindruck zeigt der Bildband den Waffenbesitz als Normalität des Landes.« Österreich

»Man kann schockiert sein, entrüstet, wenn man die Porträtbilder des amerikanischen Fotografen Kyle Cassidy anschaut. Oder sich bestätigt fühlen. Die durchgeknallten Amerikaner halt, mit ihrem Waffenwahnsinn, bekannt auch aus Michael Moores polemischem Erfolgsfilm ›Bowling for Columbine‹. Aber so einfach ist es nicht. Für seinen eindrücklichen Bildband besuchte Kyle Cassidy rund 100 der 70 Millionen US-Waffenbesitzer zu Hause, fotografierte sie und fragte, warum sie sich mit teilweise bombastischen Arsenalen ausrüsten. Unbefangen posieren die Leute mit Kindern, Haustieren und Gewehren. Die Waffe gehört zur Familie. Aber längst nicht jeder begründet seinen Waffenbesitz wie ein Waffennarr. Man will Sicherheit, persönliche Autonomie, Freiheit. Normale Sachen.« Berner Zeitung

»Freundlich lächelnde Erwachsene posieren mit Kindern und Haustieren, in ihren Häusern oder Wohnungen für den Fotografen. Was macht dieses klassische Motiv für europäische Augen so irritierend? Es ist das, was die Porträtierten stolz in ihren Händen halten oder griffbereit in der Nähe liegt: Gewehre, Revolver, Pistolen. Cassidy ist durch das ganze Land gereist und hat mit dokumentarischer Unvoreingenommenheit über hundert Männer, Frauen, Paare, Jugendliche unterschiedlichster Schichten mit ihren Waffen fotografiert. Der Band hat das Zeug zum Klassiker.« Neue Westfälische

»›Bewaffnetes Amerika‹ zeigt spießbürgerliche Idylle, deren Plüschsofa-Ambiente mit Uzis garniert wurde, Lebensräume, in denen die Unterschiede zwischen Blumenvasen, Stoffbären und einem Scharfschützengewehr zusehends verschwimmen (und in denen erstaunlich viele Katzen herumstreunen). Die Vorurteilslosigkeit, mit der Cassidy diese Welt porträtiert, macht seine Fotos so verstörend.« Profil

»Alltag in Amerika. Nicht weniger als 215 Millionen Feuerwaffen zählt die Statistik in amerikanischen Privathaushalten. Cassidy war zwei Jahre unterwegs und hat die stolzen Waffenbesitzer in ihren Wohnzimmern fotografiert. Es sind skurrile Bilder mit einer ganz eigenwillig bizarren Ästhetik entstanden.« Badische Zeitung

»Der Fotograf machte sich auf den Weg quer durch die USA, um über 100 der rund 70 Millionen Waffenbesitzer daheim zu besuchen. Die ließen sich gerne ablichten mit ihren Schießeisen und gaben auch willig Auskunft, weshalb sie die zu brauchen glauben.« Heilbronner Stimme

»Warum besitzen so viele Amerikaner eine Schusswaffe? Um dieses Phänomen zu ergründen, reiste der Fotograf Kyle Cassidy zwei Jahre lang durch die USA. Entstanden ist ein einzigartiger Bildband. Cassidys Arbeit ist keine Begegnung mit gewaltverherrlichenden Freaks, sondern mit Durchschnittsbürgern der amerikanischen Gesellschaft.« Focus

»Sind Menschen, die Waffen besitzen, immer auch potenzielle Gewalttäter? Der Fotograf Kyle Cassidy hat etliche von ihnen aufgesucht und fotografiert. Ergebnis seiner Reise durch die USA ist ein Bildband, der amerikanischen Alltag auf ungewöhnliche Weise dokumentiert.« Berliner Zeitung

»Zwei Jahre ist der Fotograf Kyle Cassidy in den USA unterwegs gewesen, um Menschen mit ihren Waffen zu porträtieren. Cassidy lässt die Porträtierten einfach erzählen, kurz und knapp. Die Waffe gehört zum Haus wie der Feuerlöscher, wie ein Kühlschrank, wie ein Auto – es ist für die von Kyle Cassidy über 100 porträtierten Paare, Singles, Junge und Alte das Normalste überhaupt.« Bremer Nachrichten

»Der renommierte Fotograf Kyle Cassidy ist zwei Jahre lang quer durch die Vereinigten Staaten gereist. Er hat Menschen mit ihren Waffen in deren häuslicher Umgebung abgelichtet und sie gefragt, warum sie eine Waffe besitzen. Die Ergebnisse hat er im spektakulären Bildband ›Bewaffnetes Amerika‹ festgehalten. Sie sind so vielfältig wie erstaunlich, sowohl fotografisch als auch von der Argumentation der Waffenbesitzer her.« Flensburger Tageblatt

»Das sind Jennifer, Chris und Daniel aus Washington. Eine Familie, wie sie zu Dutzenden porträtiert werden in Kyle Cassidys schon in den USA viel beachtetem, in Deutschland erscheinendem Band ›Bewaffnetes Amerika‹. In schönster Selbstverständlichkeit lassen sie sich in ihrer alltäglichen Umgebung ablichten: Mit Kätzchen, Klavier oder Kind – und Knarre.« Nordkurier

»In den USA gibt es nach Schätzung der National Rifle Association rund 215 Millionen Schußwaffen im Privatbesitz. Wozu? Wofür? Fotograf Kyle Cassidy ist kreuz und quer durchs Land gereist, hat immer wieder die Frage gestellt: ›Warum besitzen Sie eine Waffe?‹ und hat die Befragten abgelichtet.« Hellweger Anzeiger

»Die Menschen auf den Fotos machen einen zufriedenen Eindruck in ihren aufgeräumten Wohnungen. Lachende Kinder sind zu sehen oder Haustiere. Eine schöne heile Welt, wären da nicht alle Formen von Schusswaffen: Revolver, Pumpguns, Uzis, Jagdgewehre, Schrotflinten und andere todbringende ›Peacemaker‹. Befremdlich, zumindest aus europäischer Sicht. Und ein ebenso erschreckendes wie faszinierendes Porträt des ganz normalen Amerika.« Hamburger Morgenpost

»Rund 70 Millionen Amerikaner haben Waffen. Um dieser anonymen Masse ein Gesicht zu geben, stellte Kyle Cassidy seinen Landsleuten immer die gleiche Frage: ›Warum besitzen Sie eine Waffe?‹ Die Antworten sind verblüffend. Konsequent verzichtet Kyle Cassidy darauf, die Ansichten der Abgebildeten zu kommentieren oder zu werten. Was er mit dieser Zurückhaltung bewirkt, ist für einen Bildband ungewöhnlich: Er zwingt den Betrachter, Stellung zu den wiedergegebenen Meinungen zu beziehen. Wer wissen will, wie ein großer Teil der Amerikaner tickt, erfährt es in diesem Buch. Es ist zum Staunen, zum Lachen, zum Kopfschütteln, zum Erschrecken, zum Verabscheuen, zum Fürchten – und leider nur selten zum Zustimmen. Und gerade weil Kyle Cassidy ganz gewöhnliche Bürger zeigt, beschleicht den Betrachter am Ende eine unbehagliche Gewissheit: Amerika ist entsichert.« hr-online

»Amerikaner sind anders. Aus europäischer Perspektive scheinen US-Bürger waffenverrückt zu sein. Der Fotograf Kyle Cassidy hat das überprüft. Zwei Jahre lang fuhr er durchs Land, ließ sich in mehr als 100 Wohnzimmer einladen und bat zum Gruppenbild mit Gewehr. Versammelt sind seine Fotos in einem erstaunlichen Bildband.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Eine beeindruckende soziologische Bilderstudie, die oft sprachlos macht. Vor allem dann, wenn man Gewehre in der Umgebung oder den Händen von Teenagern sieht. Nicht nur die Waffenfans werden hier portraitiert, man sieht auch viel von amerikanischer Lebensweise.« weberberg.de

»Der Fotograf Kyle Cassidy stellte sich die Frage, warum so viele US-Amerikaner Schusswaffen besitzen. Für seine Recherche reiste er zwei Jahre durch die Staaten und traf dabei auf Waffenbesitzer. Entstanden ist ein beeindruckender Bildband mit imposanten und aussagekräftigen Bildern.« Mindener Tageblatt

»Wer verstehen lernen will, wie Amerika beim Thema Waffenbesitz tickt, wer eine Ahnung der hitzigen Diskussionen erhaschen will, die das Land deshalb ausficht – Cassidy liefert mögliche Antworten. Das Vorwort zu lesen ist dabei höchst aufschlussreich.« Main-Echo

»›Bewaffnetes Amerika‹ ist ein sehr beeindruckender Bildband, der Einblicke in das Selbstverständnis der amerikanischen Kultur gewährt, ohne dabei zu moralisieren und gar mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen. Der Bildband zeigt die Dinge so wie sie sind und bietet weder ein Pro noch ein Kontra, sondern porträtiert die Gegebenheiten auf eindrucksvolle Art und Weise! Ein Einblick in die amerikanische Seele!« soundbase-online.com

»Cassidy hat Waffenbesitzer besucht und fotografiert. Da sieht man Frauen, Männer, mitunter auch Kinder mit Kalaschnikow-Derivaten, halb- und vollautomatischen Gewehren und Pistolen.« SonntagsZeitung

»Der Fotograf Kyle Cassidy nähert sich dieser hochbrisanten Thematik mit einem opulenten und beeindruckenden Fotoband. Cassidy legte in zwei Jahren 15.000 Meilen zurück und zeigt in ›Bewaffnetes Amerika‹ einen winzigen Teil des ›American Way of Life‹, der für viele Europäer Kern hitziger Debatten und gänzlich unverständlich ist: die Begeisterung der US-Bürger für Waffen. Cassidy fotografierte ganz normale Leute, die eigentlich nur eins eint: Sie besitzen eine Schusswaffe. In Verbindung mit der Antwort auf die Frage nach dem ›Warum‹ entwickeln diese porträthaften Momentaufnahmen eine Dynamik, die beim Betrachter der Fotos ein mulmiges Gefühl hinterlassen.« bild.de

»Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und das Land, in dem der Besitz von Waffen zum Alltag gehört. Der bekannte Fotograf Kyle Cassidy reiste zwei Jahre lang durch Nordamerika und stellte die simple Frage: ›Warum besitzen Sie eine Waffe?‹ Entstanden ist dabei ein beeindruckender Band mit imposanten und aussagekräftigen Bildern.« Wien live

»Zwei Jahre lang reiste der Fotograf Kyle Cassidy durch die USA, um den unterschiedlichsten Menschen in ihren eigenen vier Wänden eine bedeutende Frage zu stellen: ›Warum besitzen Sie eine Waffe?‹ Entstanden ist ein einzigartiger Bildband, der die amerikanische Seele widerspiegelt.« stern.de
»Für die einen ist es Tradition, für die anderen die Sicherheit, für manche gehören Waffen zum Haushalt wie der Spaten zum Garten, andere treiben damit Sport, allen aber liegt eine eigentümliche Selbstverständlichkeit zugrunde. Sichtbar wird so die tiefe Verwurzelung des Waffenbesitzes in der amerikanischen Gesellschaft. Kyle Cassidys Bilder sind beruhigend und beunruhigend zugleich.« Augsburger Allgemeine

»Ein ungeschminkter und faszinierender Blick auf eine sehr fremde Seite der amerikanischen Kultur!« Gong

»Ein irritierender Blick in die seltsame Seele Amerikas.« Buchjournal

»Bilder sagen mehr als tausend Worte. Cassidy hat eine grandiose Kollektion skurriler, absurder, teils auch gruseliger Fotos zusammengestellt, die jetzt als Bildband erschienen sind.« Fuldaer Zeitung

»Dem in Philadelphia lebenden Fotografen ist hier ein kleines Kunststück geglückt.« artmagazine.cc

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